Digitale Sprechstunde mit Gastronomen im Havelland zur aktuellen Lage

Digitale Sprechstunde mit Gastronomen im Havelland zur aktuellen Lage

Bereits in den vergangenen Corona-Wellen haben Christian Görke und ich virtuelle Sprechstunden durchgeführt. Heute ging es in die nächste Runde: wir trafen uns mit Gastronomen aus dem Havelland und dem Geschäftsführer der DEHOGA in Brandenburg, Herrn Lück, um uns über die Situation der Gastronomie auszutauschen. Es wurde deutlich, dass die Branche wieder sehr unter der aktuellen Situation leidet: Gäste bleiben weg, Feiern werden abgesagt, die Ware für das Weihnachtsgeschäft musste jedoch schon vor Monaten bestellt und bezahlt werden, einige warten noch immer auf ihre Überbrückungshilfen aus dem Frühjahr, beim Finanzamt laufen Stundungen aus, das Personal ist knapper denn je und die Regelungen zur Verbesserung bei der Kurzarbeit laufen Ende des Jahres aus. Wir haben zugesagt, bei den Überbrückungshilfen auch über unsere Kanäle nachzufragen und politisch für weitere Erleichterungen und Hilfen für die Branche zu kämpfen.

Update 7.12.2021: In der Märkischen Allgemeinen ist ein Artikel über dieses Treffen erschienen. Darin heißt es unter anderem: “Ähnliche Treffen im digitalen Raum hatten Christian Görke und Andrea Johlige schon öfter angeboten. „Es ist erschütternd zu sehen, dass wir mittlerweile fast zwei Jahre Pandemie haben, aber immer noch mit den gleichen Problemen kämpfen“, so das Fazit des Bundestagsabgeordneten. „Wie im letzten Winter, müssen einige Gastronomiebetreiber viel zu lange auf staatliche Unterstützung warten. Außerdem gehen die Hilfen an vielen Gastronomen vorbei.“

Görke fordert staatliche Unterstützung, die schon bei 20 Prozent Umsatzeinbußen greift und nicht erst bei 30 Prozent. Görke rechnet andernfalls mit „einer großen Insolvenzwelle“.

Im Landtag will sich Andrea Johlige weiter um die Anliegen kümmern. „In unserer Sprechstunde ist deutlich geworden, dass die fehlende Planbarkeit eines der größten Übel für die Gastronomie ist. Die kurzfristigen Änderungen von Verordnungen, machen die Planung des Waren- und des Personaleinsatzes unmöglich.“”